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Nachhaltige Mobilität - Naturfaserwerkstoffe für die Verkehrstechnik
am 13. November auf der AGRITECHNICA 2003 [Programm-Flyer] Nachwachsende Rohstoffe dringen immer weiter in neue Anwendungsgebiete vor. Als Konstruktionswerkstoffe werden Sie in hochwertigen Anwendungen eingesetzt. Von der Instrumententafel im Automobil der Oberklasse bis hin zu edlem Finish beim Bootsbau. Bauteile und Produkte aus nachwachsenden Rohstoffen erobern neue Marktpositionen. Hochwertige technologische Anwendungen und neueste Erkenntnisse auf dem Gebiet der Fertigungstechnik mit nachwachsenden Rohstoffen wurden am 13. November 2003, 10:30 bis 16:00 Uhr, Convention Center (Saal 3B) auf der AGRITECHNICA präsentiert. Vorgestellt wurden Highlights und Trends im Bereich "Nachhaltige Mobilität - Naturfaserwerkstoffe für die Verkehrstechnik". Eine exklusive Begleitausstellung vor Ort und auf dem Messestand "Nachwachsende Rohstoffe" des Landes Niedersachsen, Halle 18, Stand E 04 bot den "Stoff, der nachwächst" auch zum Anfassen. [Pressemitteilung AGRITECHNICA] Die Vorträge:
Dr. G. Höher, Niedersächsisches Ministerium für den ländlichen Raum, Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz sowie Fachvorstand Nachwachsende Rohstoffe NMN e. V. [Vortrag als PDF zum Download]
Dr. A. Baar, RIKO, Braunschweig / Göttingen: Nachwachsende Rohstoffe leisten einen wesentlichen Beitrag zum nachhaltigen Wirtschaften. Dies durch Schonung endlicher Ressourcen und durch die Nutzung von Konstruktionsleistungen der Natur. Naturfaserverbundwerkstoffe erfüllen dieses Eigenschaftsprofil im besonderen Maße, weil Naturfasern besonderes leicht sind und bezogen auf ihr Gewicht ähnliche technische Eigenschaften wie Glasfasern besitzen. [Vortrag als PDF zum Download]
Dipl.-Ing. K. Gildhorn und M.A. N. Lack, FNR e. V., Gülzow, dt. IENICA-Projektpartner: Das IENICA Projekt, welches von DG Research der EU unter dem 4 Rahmenprogramm (FAIR CT96-1495) gefördert wird, umfass 14 Länder der Europäischen Union, 8 Beitrittsländer sowie 4 weitere Staaten und wird im März 2004 auslaufen.
A. Hinrichs, Draexlmaier Group, Achim: Durch die bereits erfolgreich umgesetzten Leichtbaukonzepte für Türverkleidungen (z. B. Audi A2, S-Klasse Coupé, BMW 7er-Reihe) aus naturfaserverstärkten Polyurethanen entwickelte sich die Projektidee heraus, diese Konzepte auf andere Komponenten zu übertragen und damit das Potenzial von naturfaserverstärkten Kunststoffen weiter auszubauen. Kfz-Instrumententafeln stellen aufgrund ihrer komplexen Geometrien und vor allem durch die integrierten Airbagklappen eine Herausforderung für diese Werkstoffklasse dar. [Vortrag als PDF zum Download]
W. Frehsdorf, Krauss-Maffei, München [Vortrag als PDF zum Download]
Prof. Dr.-Ing. D. H. Müller, Dr.-Ing. A. Krobjilowski, BIK Uni Bremen, Dipl.-Ing. R. Schönfeldt, Heywinkel GmbH: Naturfaserverstärkte Verbundwerkstoffe mit thermoplastischer Matrix haben sich insbesondere in der Automobilindustrie als Konstruktionswerkstoffe etabliert und ersetzen zunehmend glasfaserverstärkte Kunststoffe. [Vortrag als PDF zum Download]
Dipl.-Chem. S. Barcikowski, Laser Zentrum Hannover e. V., Hannover: Naturfaserverstärkte Verbundwerkstoffe mit thermoplastischer Matrix haben sich insbesondere in der Automobilindustrie als Konstruktionswerkstoffe etabliert und ersetzen zunehmend glasfaserverstärkte Kunststoffe. [Vortrag als PDF zum Download]
Dipl.-Ing. H. Wichmann, INVENT GmbH, Braunschweig: Zu den Materialien der Zukunft gehören insbesondere die Faserverbundwerkstoffe (FVW), mit denen hohe Steifigkeiten, Festigkeiten und außerordentliche Korrosionsbeständigkeiten bei geringem Gewicht realisiert werden können. Zu dieser Werkstoffgruppe zählen sowohl die kohlenstofffaser- und glasfaserverstärkten Kunststoffe (CFK bzw. GFK) als auch die Faserverbundwerkstoffe auf Basis nachwachsender Rohstoffe (FVK n.R.). [Vortrag als PDF zum Download]
Dipl.-Ing. B. Eversmann, Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V., Braunschweig: Vor dem Hintergrund der EU-Altautorichtlinie 2000/53/EG ist das schon länger untersuchte Thema 'Verkleidungsteile aus nachwachsenden Rohstoffen im Automobilbau' wieder in die Diskussion geraten. Derzeitiger Stand der Technik ist der Einsatz vernadelter Naturfaservliese unterschiedlicher Zusammensetzung für flächige Verkleidungselemente im Interieur. [Vortrag als PDF zum Download]
Dr. H. von Francken-Welz, NaRo.Net Kompetenzzentrum Nachwachsende Rohstoffe, Werlte: Für die Produktion von natürlichen Industriefasern stehen in Mitteleuropa die Arten Lein, Hanf und Fasernessel zur Verfügung. Diese drei Arten wurden in einem direkten Vergleich auf ihre Leistungspotenziale und mechanischen Festigkeiten untersucht. [Vortrag als PDF zum Download] |
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