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Initiative ergreifen
Nachhaltiges Wirtschaften heißt Lebensgrundlagen zu erhalten, Ressourcen zu schonen
und die Leistungsfähigkeit der Natur zu nutzen und zu fördern.
Nachwachsende Rohstoffe können einen Beitrag dazu leisten, denn fossile Rohstoffe werden geschont und Umweltbelastungen vermindert. Wenn die nachwachsenden landwirtschaftlichen und forstwirtschaftlichen Rohstoffe auch technisch und ökonomisch interessant werden - und in einigen Bereichen ist dies der Fall - dann kann dem Ziel einer nachhaltigen Wirtschaftsweise ein gutes Stück näher gekommen werden. Das Land Niedersachsen hat sich dieser Entwicklung angenommen und widmet sich in seiner Förderpolitik, neben der energetischen Nutzung von Biomasse, schwerpunktmäßig der stofflichen Verwertung von nachwachsenden Rohstoffen. Entwickelt werden die Herstellung von biologisch abbaubaren Betriebsmitteln - z. B. Pflanztöpfe - im Garten- und Landschaftsbau, Baustoffe, Farben, Bindemittel und insbesondere Konstruktionswerkstoffe und Faserverbundwerkstoffe. Gerade die Entwicklung von Konstruktionswerkstoffen aus pflanzlichen Fasern und biologischer Matrix erfordert koordinierende Aktivitäten, die über die Förderung von Einzelmaßnahmen hinausgehen müssen. Deshalb habe ich die Gründung eines Kompetenzzentrums für Konstruktionswerkstoffe, das sich um die Zusammenführung von Forschungseinrichtungen, Unternehmen und Vermarktungseinrichtungen bemüht, gefördert. Gleichzeitig soll diese Schaltstelle dazu beitragen, daß ganze Produktlinien bearbeitet und über die technische Entwicklung hinausgehende Fragen bis zu notwendigen Entsorgung von Reststoffen aufgegriffen werden. Schließlich erwarte ich, daß aufbauend auf der landwirtschaftlichen Pflanzenproduktion bis hin zur umweltschonenden Entsorgung dem Gedanken der Kreislaufwirtschaft entsprochen wird, an der gerade wir Landwirte ein ursächliches Interesse haben. ![]() Uwe Bartels Niedersächsischer Minister für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten |
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