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... und Maßnahmen einleiten

Um die Perspektiven für den Einsatz von nachwachsenden Rohstoffen in faserverstärkten Konstruktionswerkstoffen zu verbessern, sind unternehmerische / gesetzgeberische Aktivitäten bzw. Maßnahmen notwendig, die sich an den Bedürfnissen der Wirtschaft orientieren.

Die Frage "Durch welche unternehmerischen / gesetzgeberischen Aktivitäten bzw. Maßnahmen würden Ihrer Meinung nach die Perspektiven für den Einsatz von nachwachsenden Rohstoffen in faserverstärkten Konstruktionswerkstoffen verbessert werden?" bewerten die verschiedenen Absatzstufen bis auf die Ebene der Aufbereiter mit gleicher Tendenz.




Folgende Faktoren wurden durch die befragten Marktpartner als sinnvolle Maßnahmen zur Förderung gewertet:
  • die Zusammenführung der verschiedenen Absatzebenen durch gezielte Fördermaßnahmen
  • die gemeinsame Kooperation von Systempartnern in der Wertschöpfungskette
  • die Intensivierung des Produktmarketing zur Bekanntmachung des Produktnutzens
  • steuerliche Anreize für den Einsatz von nachwachsenden Rohstoffen
  • Intensivierung der FuE-Aktivitäten auf dem Gebiet der Produktentwicklung
Die unterschiedliche Marktposition führt in Teilbereichen wiederholt zu differenzierten Bewertungen der befragten Unternehmen / Institutionen. Dies insbesondere dort, wo die eigene Interessenlage einer ganzheitlichen und neutralen Betrachtung des Absatzkanals entgegenwirkt, so z. B. bei dem Punkt "Steigerung der Produktverantwortung". Aus Sicht der Aufbereiter würde die "Steigerung der Produktverantwortung" die Durchsetzung der FVK n. R. günstig beeinflussen. Damit wäre auch eine Ausweitung des eigenen Geschäftspotentials möglich.

Aus Sicht der anderen Absatzstufen wirkt sich die Steigerung der Produktverantwortung möglicherweise wirtschaftlich nachteilig aus.

Gleichzeitig sehen die Veredler, Kunststoffverarbeiter und die Hersteller von Endprodukten keine besondere Erfordernis, die FuE-Anstrengungen auf dem Gebiet der landwirtschaftlichen Produktion zu intensivieren, obwohl sie gerade im Beschaffungsmarkt (Qualität der Einsatzstoffe etc.) ein Problem erkennen.

Auch hier fehlt folglich der Blick für die Umfeldbedingungen der Marktpartner und die ganzheitliche Betrachtung der gesamten Wertschöpfungskette. Dennoch ist von allen Absatzebenen einheitlich erkannt, daß die individuelle Betrachtung aus dem Blickwinkel des eigenen Know-how nicht allein zum Erfolg führt. Die Mehrheit der befragten Unternehmen / Institutionen gleich welcher Prozeßstufe sehen in der übergreifenden Zusammenarbeit und Kooperation einen geeigneten Lösungsansatz zur Durchsetzung von FVK n. R..

Offensichtlich ist auch das Produktmarketing als wesentlicher Erfolgsfaktor identifiziert (Intensivierung des Produktmarketing zur Bekanntmachung des Produktnutzens).

Diese These korreliert mit den Aussagen in der Frage "Einsatzhemmnisse". Hier wird das Überzeugen der Kunden als besonderes Einsatzhemmnis bewertet.


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