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Strapazierfähige Oberflächen mit nachwachsenden Rohstoffen



Bislang konnten Naturfaserverstärkte Werkstoffe nur eingeschränkt in Bereichen eingesetzt werden, wo eine extrem strapazierfähige Oberfläche gewünscht wird. Als Beispiel soll hier nur der Möbelbau für öffentliche Gebäude genannt werden. Immer wieder wurden aufgrund der Werkstoffanmutung und des Designs von biologisch basierten Werkstoffen Anfragen an das DLR gerichtet. Zusätzlich wird hier dem ökologischen Leitgedanken Rechnung getragen, da nicht nur Naturfasern, sondern auch ein biologisch basiertes Bindemittel eingesetzt wird.

Bislang war es jedoch nicht möglich, diesen Werkstoffen eine dementsprechende Oberflächenhärte zu verleihen, ohne das Aussehen negativ zu beeinflussen. Petrochemisch basierte Lacke stellen sicherlich einen Lösungsansatz dar, würden aber das ökologische Gesamtkonzept in Frage stellen.



Einem Kooperationspartner des DLR ist es nun gelungen, ein 1-Komponenten Harz zu entwickeln, welches auf nachwachsenden Rohstoffen basiert und mittels UV-Strahlung gehärtet werden kann. Diese Beschichtungen zeichnen sich durch ihre hohe Kratzfestigkeit, hohem Glanzgrad, kurze Härtungszeiten und guter Beständigkeit gegen Chemikalien aus.

Diese Entwicklung ermöglicht es ökologisch sinnvolle Werkstoffe mit einer gleichartigen Oberflächenveredelung zu versehen wobei die Anmutung des Bioverbundwerkstoffes erhalten bleibt.

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