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FNR präsentierte u.a. Konstruktionswerkstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen auf der Grünen Woche in Berlin





Mit 488.735 Besuchern wurde ein deutlicher Anstieg der Besucherzahl verzeichnet. Allein 114.000 Fach-besucher aus Politik, Land-wirtschaft und Ernährungswirtschaft wurden registriert.

Die Vertreter aus Landwirtschaft und Ernährungsindustrie nutzten die Grüne Woche, um gemeinsam mit politischen Spitzenvertretern die daraus resultierenden Auswirkungen auf ihre Unternehmen und auf die Sicherung ihrer Absatzmärkte zu erörtern. Welches Marktpotential hinter diesem Wirtschaftszweig steht, verdeutlicht der Situationsbericht 2003 des Deutschen Bauernverbandes (DBV): Das gesamte Agribusiness, also der Branchenumsatz der Land- und Ernährungswirtschaft in Deutschland inklusive der vor- und nachgelagerten Bereiche, beläuft sich demnach auf 552,9 Milliarden Euro. 4,3 Millionen Menschen finden hier Beschäftigung. Damit sind 11,1 Prozent aller Erwerbstätigen (jeder neunte Arbeitsplatz) direkt oder indirekt damit beschäftigt, Menschen mit Essen und Getränken zu versorgen beziehungsweise pflanzliche Rohstoffe für Nicht-Nahrungsmittel zu erzeugen. Die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR) e. V. hat im Rahmen einer BMVEL - Sonderschau, Exponate zum Themenbereich "Nachwachsende Rohstoffe" ausgestellt. Hier stellten Partner und Mitglieder des NMN e. V. eine U-Bahn-Sitzbank, Lautsprecherboxen, Industriehelme sowie eine Studie eines Motoradhelmes zur Verfügung.

Insbesondere der Motorradhelm hat großes Interesse bei den Besuchern gefunden.

An dieser Stelle möchten wir uns bei der FNR für die Initiative und bei unseren Partnern und Mitgliedern für ihr Engagement bedanken.

Einem Kooperationspartner des DLR ist es nun gelungen, ein 1-Komponenten Harz zu entwickeln, welches auf nachwachsenden Rohstoffen basiert und mittels UV-Strahlung gehärtet werden kann. Diese Beschichtungen zeichnen sich durch ihre hohe Kratzfestigkeit, hohem Glanzgrad, kurze Härtungszeiten und guter Beständigkeit gegen Chemikalien aus.

Diese Entwicklung ermöglicht es ökologisch sinnvolle Werkstoffe mit einer gleichartigen Oberflächenveredelung zu versehen wobei die Anmutung des Bioverbundwerkstoffes erhalten bleibt.

IGW Abschlussbericht (PDF, 80 KB)

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