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Pressemitteilung: -
UN Resolution erklärt 2009 zum Internationalen Jahr der Naturfasern


Ende 2006 hat die UN Generalversammlung das Jahr 2009 zum Internationalen Jahr der Naturfasern erklärt. Nach FAO Angaben wird dies zur Erreichung der UN Millenium Entwicklungsziele beitragen, indem die Effizienz und Nachhaltigkeit dieser Landwirtschaftzweige, die Millionen Menschen in den ärmsten Ländern der Erde beschäftigen, weiterentwickelt werden.

Millionen von Menschen rund um den Globus sind für ihren Lebensunterhalt abhängig von der Produktion und Weiterverarbeitung von Naturfasern. Die FAO (Food and Agriculture Organization of the United Nations) erklärt, dass das Internationale Jahr der Naturfasern bei Verbrauchern Bewusstsein bilden und die Nachfrage nach Produkten aus Naturfasern steigern wird. Dies führt zur Verbesserung des Lebensunterhalts von Bauern, die diese Fasern produzieren und gleichzeitig die Umwelt aufwerten. Durch die breite Palette an Naturfasern - Baumwolle, Wolle, Jute, Flachs, Seide, Sisal, Kokosfasern und viele andere - wird ein breites Spektrum an Aktivitäten anlässlich des Internationalen Jahrs der Naturfasern zu erwarten sein, die die FAO koordinieren wird. Die FAO erbittet derzeit Gelder von Geberländern und anderen Organisationen, um die Aktivitäten zur Unterstützung des Internationalen Jahrs der Naturfaser zu finanzieren.

Die Ökolandbau-Bewegung sollte in diesem Kontext verstärkt kommunizieren, dass die Produktion von Naturfasern nicht per se ein Mittel zur Verbesserung des Lebensunterhalts armer Bauern oder zum Umweltschutz ist, dass aber die biologische Landwirtschaft bewiesen hat, einen wichtigen Beitrag zur Erreichung dieser Ziele zu leisten. Gleichzeitig sollte die Ökolandbau-Bewegung das Momentum nutzen, um das Potenzial des ökologischen Landbaus als Beitrag zu den Millenium-Entwicklungszielen in der Öffentlichkeit zu verbreiten. Insbesondere kann der Bioanbau dabei helfen, Armut und Hunger auszulöschen und die Nachhaltigkeit der Umwelt sichern.

Die FAO-Pressemitteilung ist im Netz verfügbar: www.fao.org/newsroom/en/news/2006/1000472/index.html


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