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Pressenotizen - High-tech-Werkstoffe aus der Landwirtschaft RIKO - Niedersächsisches Kompetenzzentrum für Werkstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen unterstützt Entwicklung und Marktdurchsetzung. Hannover, 1.11.1999 Mit der gezielten Initiative "nachwachsende Rohstoffe in Konstruktionswerkstoffen" und der Gründung des Kompetenzzentrums RIKO hat das Niedersächsische Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Entwicklungen eingeleitet, die jetzt zur Präsentation der ersten Schutzhelme aus Bio-Verbundwerkstoffen geführt haben. Dieser Meilenstein in der Werkstoff- und Technologieentwicklung zeigt eindrucksvoll, daß Werkstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen industrielle Anforderungen erfüllen und sogar übertreffen können. Diese Entwicklungen sollen in der Förderstrategie des Landes Niedersachsen der Nukleus für weitere Anwendungen in anderen Bereichen, wie der Möbel-, Sport- und Freizeitindustrie oder z. B. im Automobil- und Waggonbau sein. Dies gilt auch für Produktfelder, in denen eine freie Formgebung und gezielt steuerbare Eigenschaften im Bereich des Leichtbaus vorteilhaft eingesetzt werden können. Über die technische Leistungsfähigkeit hinaus bieten Bio-Verbundwerkstoffe zusätzlich einen ökologischen Mehrwert bei der energetischen Verwertung und der Umsetzung nachhaltiger Wirtschaftskonzepte. Als Kompetenzzentrum bündelt RIKO das Know-how, vermittelt Systempartner und unterstützt die Marktdurchsetzung durch Kommunikation und Marketingmaßnahmen wie z.B. die Ausrichtung eines Workshops zum Thema auf der AGRITECHNICA am 11.11.1999. RIKO informiert interessierte Marktteilnehmer zielgerichtet und schafft Markttransparenz. Für die Erschließung neuer Märkte unterstützt RIKO weitere Systempartner auf allen Stufen der Wertschöpfungskette, die bereit sind, faserverstärkte Konstruktionswerkstoffe in Ihren Produkten einzusetzen oder die Weiterentwicklung dieser Werkstoffe voranzutreiben. |
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