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FVK n. R. aus nachwachsenden Rohstoffen sind eine neue Klasse von Faserverbundwerkstoffen, die ihr konstruktives Vorbild in der Natur haben. Getreidehalme z. B., bestehen aus einem Biopolymer, das beanspruchungsgerecht mit gerichteten und ungerichteten Naturfasern verstärkt ist.

Natürliche Einsatzstoffe sind u. a. Bastfasern wie der heimische Flachs, Hanf oder auch Ramie. Sie sind aus dem landwirtschaftlichen Anbau verfügbar, besitzen gute mechanische Eigenschaften und sind vergleichsweise preisgünstig. Darüber hinaus wurden in jüngster Zeit auch eine Reihe neuer zellulosischer Endlosfasern als Verstärkungskomponenten entwickelt, die mit Hilfe umweltfreundlicher Lösungsmittel aus Holzzellulose gewonnen werden.

Biopolymer-Granulat Die als Matrix bezeichneten Biopolymere übernehmen die Aufgabe der Bettungsmasse und stabilisieren die Fasern, übertragen äußere Kräfte in die Fasern und schützen diese gegen externe Beanspruchungen. Grundlage für diese Matrixsysteme sind Stärke-, Zellulose-, Milchsäure- und andere Derivate, die aus nachwachsenden Rohstoffen wie Zuckerrüben, Kartoffeln oder auch Pflanzenölen gewonnen werden können.

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